CATALOG - Phaeocystis amoeboidea


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Original descriptions of taxa. For coccolithophores, and many calcispheres, these are pages from the Catalog of Calcareous Nannofossils. In other cases (e.g. non-calcifying haptophytes) the data is directly compiled on this site. The "Catalogue of Calcareous Nannofossils" was compiled by Prof A. Farinacci 1969-1989 and updated by Richard Howe 2000-2016 - see also this page.
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Current identification/main database link: Phaeocystis amoeboidea Büttner 1910

Compiled data

Citation: Phaeocystis amoeboidea Büttner 1910
Rank: Species
Type locality: Kiel Harbour
Farinacci catalog page (& compiler): n/a


Original Description
Der dritte braune Schwärmer ist insofern bemerkenswert, als bei ihm nach Verlust der Geißeln keine völlige Ruhelage eintritt (Fig. 4c). Auch im geißellosen Zustand finden amöboide, von Ortsbewegungen begleitete Gestaltveränderungen statt. Die sonstigen Merkmale stimmen mit denen der eben beschriebenen Art in den Hauptpunkten übereilil. Ich habe daher diese Form gleichfalls der Gattung Phaeocystis zu­ gerechnet und sie wegen ihrer Veränderlichkeit mit dem Artnamen amöboidea versehen. Die normale Form des Körpers ist länglich eiförmig (fig. 4 a, b). Die Vorder- und Rückenseite erscheint etwas abgeplattet. In der Länge maß der Schwärmer ca. 10 µm, in der Breite 6 µm. Das unregelmäßig gestaltete gelbbraune Chromatophor nimmt etwa die Hälfte des Körpers bei den beweglichen Zellen ein. Die Vorderkante zeigt eine feine Plasmazone, der die etwa körperlangen Geißeln entspringen. Eine Vakuole schien zu fehlen, desgleichen ein Augenfleck. Den Kern konnte ich nicht nachweisen. Als Zelleinschlüsse sind auch bei dieser Form mehr zentral gelagert zwei bis vier ölartige Tropfen zu erwähnen, die für Leukosin zu halten sind. Besonders groß sind diese bei den mehr ruhenden Zellen (Fig. 4d). Auch hier sind diese später zu ganzen Kolonien vereinigt, welche durch eine Gallertmasse z usammen­ gehalten werden, innerhalb der sie sich teilen. Durch fortgesetzte Zweiteilung wird immer von neuem Gallerte a.usgeschieden (nachweisbar durch Methylenblau, welches sie aufspeicherte) und es entstehen die deutlich abgegrenzten, sich den Raumverhältnissen anpassenden Zell­vereinigungen, die solchen von gewissen Palmellaarten nicht unähnlich sind. Sie waren in meinen Kulturen schon mit bloßem Auge als eine dichte, braune, gallertähnliche Masse zu erkennen, welche an der Oberfläche des Wassers schwamm. Besonders zahlreich waren sie in einer Kultur vorhanden, welche von Steinen des Holtenauer Ufers mit Meerwasser gebildet war. Ein direktes Austreten der Schwärmer aus den Gallertkolonien konnte ich nicht beobachten

References:

Büttner, J. (1910). Die farbigen Flagellaten des Kieler Hafens. PhD thesis, Christian-Albrechts-University, Kiel. 1-16. gs V O


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Phaeocystis amoeboidea: Catalog entry compiled by Jeremy Young. Viewed: 25-9-2020

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