Phaeocystis sphaeroides


Classification: non_cocco -> Haptophytes -> Phaeocystales -> Phaeocystaceae -> Phaeocystis -> Phaeocystis sphaeroides
Sister taxa: P. amoeboidea, P. antarctica, P. brucei, P. cordata, P. globosa, P. jahnii, P. pouchetii, P. scrobiculata, P. sphaeroides, P. sp.,

Taxonomy:

Citation: Phaeocystis sphaeroides Büttner 1910
Rank: Species
Basionym: Phaeocystis sphaeroides Büttner 1910
Notes & discussion: uncertain status cf Jordan et al. 2004

Catalog entries: Phaeocystis sphaeroides

Original description: Die nächste Form ist in die unmittelbare Nähe der zuerst genannten Chlorocystis Mikroplancton zu stellen, denn sie unterscheidet sich von jener im wesentlichen nur durch die Farbe und Form des Chromatophors. Ich benenne sie wegen ihrer mehr kugligen, sonst recht symmetrischen Gestalt Phaeo­ cystis sphaeroides. Sie fand sich in einer Kultur mit Muschelschalen und Steinen vom Möltenorter Ufer. Die Größenverhältnisse sind ungefähr die gleichen wie bei Chlorocystis. In der Länge mißt der Schwärmer nur 5-6 µ, in der Breite ungefähr ebensoviel (Fig. 3a). Auch diese Form ist besonders in der Längen­ richtung veränderlich, so daß sie dann mehr eine ovale Gestalt hat (Fig. 3 b). Das braune Chromato­ phor ist mehr plattenförmig und liegt peripherisch der Plasmawandung an. Ein Augenfleck wurde nicht beobachtet. Die beiden gleichen, etwas mehr wie körperlangen Geißeln entspringen der zarten Einbuchtung des Vorderendes; dicht dabei ist die Vakuole gelegen. Den Kern konnte ich nicht nachweisen. Besonders interessant waren die Ruhe­ stadien dieser Form (Fig. 3 c), die als völlig runde, unbewegliche, in einer gallertartigen Masse ein­ gebettete Zellen große blasenförmige Komplexe bildeten. Ohne irgendwelche Eigenbewegung - denn die Geißeln hatten die Zellen sämtlich verloren - trieben diese braungelben Kolonien an der Oberfläche des Wassers der Kultur. Durch Beobachtung einer solchen Kolonie am hängenden Tropfen konnte ich feststellen, daß das Chromatophor der Zellen sich vergrößerte und so allmählich einen größeren Teil des Zellkörpers ausfüilte. Bald folgte dieser Streckung des Chromatophors der Zerfall desselben in zwei Teile. Das Endergebnis war die Längsteilung der Zellen_ in zwei Tochterzellen. Dadurch, daß diese Teilungen bei der ganzen Kolonie nacheinander folgten, ohne daß die jungen Zellen die Gallertmasse verließen, entstanden die großen, an der Oberfläche der Kultur treibenden Zellkomplexe. Ob später ein Übergang der unbeweglichen Zellen in bewegliche unter Loslösung vom Zellenverband stattfand, konnte leider nicht beobachtet werden. Charakteristisch für die Ruhezustände war auch das Vorhandensein von zwei bis vier Leukosintropfen in den einzelnen Zellen, die ich bei den beweglichen Zellen höchstens in der Einzahl wahrnahm.

Type images:

Geological Range:
Last occurrence (top): Extant Data source:
First occurrence (base): within No known fossil record modern (0.00-0.00Ma, base in stage). Data source:

References:

Büttner, J. (1910). Die farbigen Flagellaten des Kieler Hafens. PhD thesis, Christian-Albrechts-University, Kiel. 1-16. gs


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