CATALOG OF ORIGINAL DESCRIPTIONS: Globigerina diplostoma Reuss 1850

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Globigerina diplostoma

Citation: Globigerina diplostoma Reuss 1850
Rank: species
Type & figured specimens: Taf. XLVII. F. 9, 10; Taf. XLVIII. F. 1.

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Original Description
convexa, punctata, superne subumbilicata; anfractus 3 parum distincti; loculi anfractus ultimi 4: magni, sphaerici, distincti, reliquorum minimi obsoleti; apertura ad umbilicum duplex. 

Size: Diam. = 0,5 - 0,7 mm.

Extra details from original publication
Gehäuse breiter als hoch, gewölbt, oben genabelt, punctirt, mit 3 wenig deutlichen Umgangen. Der letzte mit 4 grossen, kugeligen, durch tiefe Näthe gesonderten Kammern, welche meistens in einer Ebene liegen und dann eine seichte näbelartige Vertiefung im Mittelpuncte zwischen sich haben. Doch liegen zuweilen zwei einander gegenuber stehende Kammern etwas tiefer, wo dann der Nabel beinahe verschwindet (Taf. XLVIII. F. 1). Die Kammern der andern zwei Windungen, welche auf dem Mittelpuncte der letzen Windung aufsitzen, sind sehr klein und wenig deutlich geschieden Gewöhnlich zählt das ganze Gehäuse 9 Kammern. Die zwei letzten Kammern tragen jede eine grosse Mündung, welche auf dr Oberseite im Nabel hart an einatuler liegen und oft zu Einer zusammenfliessen. Doch sind sie, wenn die Kammern der letzten Windung nicht in einer Ebene liegen, stets getrennt. Die Mündung der letzten Kammer ist viel grösser als die der vorletzten.

Unsere Art stimmt im Habitus vollkommen mit Gl. bulloides d'Orb. (l. c. p.163. Taf. 9. F. 4-6) überein, unterscheidet sich jedoch durch 3 (statt 2) Windungen, 9 (statt 7) Kammern, 2 grosse Mündungen (statt einer kleinen). Es wäre jedoch sehr leicht möglich, class beide Arten zusammenfielen, indem die grössere Anzahl der Kammern und Umgänge wegen ihrer Undeutlichkeit sehr leicht übersehen, und die zwei oft zusammenfliessenden Mündungen leicht für eine einzige angesprochen werden konnten. Es ist diess um so wahrscheinlicher, da es mir nicht gelang, die von d' Orbigny bei Nussdorf als häufig angeführte Gl. bulloides dort zu finden; die dort wirklich zahlreich vorfindigen Exemplare wiesen sich alle als Gl. diplostoma aus.

Häufig im Leithakalke von Nussdorf, im Tegel von Baden, Möllersdorf und Grinzing bei Wien, im Leithakalke von Wurzing und im Sande von Rohitsch in Steiermark, im Tegel von Felsö-Lapugy in Siebenbürgen und im Salzthone von Wieliczka in Galizien.

References:

Reuss, A. E. (1850). Neue Foraminiferen aus den Schichten des Osterreichischen Tertiarbeckens. Denkschr. k. Ak. Wiss. Wein. 1: 365-390. gs


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