CATALOG OF ORIGINAL DESCRIPTIONS: Mariannenina Fuchs 1973

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Mariannenina

Citation: Mariannenina Fuchs 1973
Rank: Genus
Type species: Mariannenina pulchra Fuchs 1973

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Original Description
Gehäuse frei, niedrig trochospiral, mit gerundeter, im Suturbereich lobater Peripherie, ventral genabelt. Spiralseitig alle Kammern in zwei bis drei Windungen zu sehen, bauchseitig bloß diejenigen des letzten Umganges. Septen leicht eingesenkt, im Frühstadium wenig deutlich. Kammergrößenwachstum sehr allmählich, nabelseitig immer noch stärker gebläht als auf der Rückenseite (vergleiche hiezu Schmidita FUCHS, 1967). Apertur interiomarginal umbilikaler bis umbilikal-extraumbilikaler Schlitz. Es dürfte kein Internbau mehr vorliegen.

Etymology: Meiner lieben Mutter Marianne in dankbarer V erehrung zugedacht.

Extra details from original publication
Remarks: In Schliffen waren dem Verfasser wiederholt Schnittbilder Hedbergella-artiger Natur begegnet, doch nur in der russischen Literatur war man auf solche Formen, in körperlicher Erhaltung allerdings, als Globorotalia sp. (V. T. BALAKHMATOVA, 1953) bzw. Planorotalia sp. (V. G. MOROZOV A in MOROZOV A & MOSKALENKO, 1961) eingegangen.

Relationships
: 1967 hat der Autor in der höheren Trias Hedbergella artige Vertreter der Trias-"Globigerinen" entdeckt (Schmidita FUCHS) und bereits damals auf ihre phylogenetische Bedeutung für die kretazische Gattung Hedbergella BRÖNNIMANN & BROWN hingewiesen. Nun ist mit Mariannenina n. gen. das entwicklungsgeschichtlich fehlende V erbindungsglied glücklich gefunden, nachdem der Verfasser schon 1971 auf Grund der hohen generischen Differenzierung des Genus Hedbergella im tieferen Mittel-Barrème auf ihr viel früher notwendig erachtetes Erscheinen aufmerksam gemacht hatte. Unsere neue Gattung unterscheidet sich von Schmidita durch das offensichtliche Fehlen von äußeren Kennzeichen, die auf noch vorhandene Reste eines Internbaues deuten könnten, von Hedbergella durch den teilweise noch rein umbilikalen Mundschlitz und die wenig geblähten Kammern auf der Spiralseite.

Range
: In Polen im Ober-Callovien bis Unter-Oxfordien angetroffen.

Editors' Notes
According to Gradstein et al. (2017) this genus and others described by Fuchs 1973 is based on a glacuonitic steinkern and of no practical utility.

References:

Fuchs, V. W. (1973). Ein Beitrag zur Kenntnis der Jura-„Globigerinen” und verwandter Formen an Hand polnischen Materials des Callovien und Oxfordien. Verhandlungen der Geologischen Bundesanstalt-Abhandlungen. 3: 445-487. gs

Gradstein, F. M., Gale, A. S., Kopaevich, L., Waskowska, A., Grigelis, A. & Glinskikh, L. (2017a). The planktonic foraminifera of the Jurassic. Part I: material and taxonomy. Swiss Journal of Palaeontology. 136(2): 187-257. gs


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Mariannenina compiled by the pforams@mikrotax project team viewed: 16-12-2019

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