CATALOG OF ORIGINAL DESCRIPTIONS: Lithamphora furcaspiculata Popofsky 1908

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Lithamphora furcaspiculata

Citation: Lithamphora furcaspiculata Popofsky 1908
Rank: species
Type specimens: pl.36, figs.6-8
Type repository: No information given
Described on page(s) : p.295
Family (traditional): Artostrobiidae
Family (modern): Artostrobiidae

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Current identification/main database link: Phormostichoartus furcaspiculata (Popofsky) Caulet 1986


Original Description
Schale bei vollständigen Individuen aus sechs ungleichen Schalenstücken bestehend, welche durch fünf mehr oder weniger deutliche Einschnürungen getrennt werden. Schale wahrscheinlich geschlossen, ohne radiale Anhänge. Kopf unregelmäßig halbkuglig, mit mehreren unregelmäßigen Wulsten, die mehr oder weniger hervortreten. Auf dem Kopf tritt ein kleiner Höcker hervor, in welchem der Dorsalstachel endigt. Im Kopf und oberen Teil des Thorax liegt ein Stachelgerüst, von welchem der Dorsalstachel nach dem Kopfgipfel, der unten gablige, später einfache Apikalstachel durch den Thorax, das Abdomen und die Hälfte des Postabdomens nach unten steigt, um dort in der Schalenwand zu endigen. Kopf mit unregelmäßig verteilten runden Poren. Thorax wie die übrigen Schalenringe tonnenförmig, mit fünf bis acht regelmäßigen Querreihen von kreisrunden Poren. Abdomen außer durch die Einschnürung noch durch einen porenfreien breiten Gürtel vom Thorax getrennt (Taf. XXXVI, Fig. 7), dieser kann auch vorhanden sein gegen den ersten Ring des Postabdomens (Taf. XXXVI, Fig. 7). Beide können auch ganz fehlen (Taf. XXXVI, Fig. 6, 8). Postabdomen mit drei ungleich großen Ringen, die nach dem Schalenende zu an Größe und Breite abnehmen. Der erste postabdominale Ring ist das größte und breiteste Schalenstück. Er besitzt elf bis zwölf regelmäßige Querreihen von Poren und ist oft noch einmal leicht in der Mitte eingesenkt (Taf. XXXVI, Fig. 6), doch kann diese Einsenkung, in welche der Apikalstachel in einem Fall einmündete, auch fehlen (Taf. XXXVI, Fig. 7). Der zweite postabdominale Ring kann breiter oder schmaler sein, immer ist er aber bedeutend kleiner als der erste. Je nach der Breite zeigt er eine bis fünf regelmäßige Querreihen von Poren. Die einzelnen Reihen stehen hier aber bedeutend weiter auseinander als bei den vorhergehenden Schalenstücken. Der erste Ring des Postabdomens kann von dem zweiten Ring, der zweite Ring von dem dritten Ring durch eine erhabene Querleiste abgetrennt sein, welche rings um die Schale verläuft (Fig. XXXVI, Taf. 6), doch kann dieselbe auch fehlen (Taf. XXXVI, Fig. 7). Der dritte postabdominale Ring zeigte in dem einen Falle, wo er vorhanden war, keinerlei Poren. Auf Taf. XXXVI, Fig. 8 wurde ein Entwicklungsstadium dargestellt mit drei Schalenstücken, welches unzweifelhaft zu unserer Art gehört. Besonders bei diesem Exemplar war der Kopf sehr unregelmäßig wulstig, der Buckel, in welchen der Dorsalstachel einmündet, war zu einem kleinen Horn vorgeschoben. In den beiden ausgebildeteren Individuen zeigt sich ein Unterschied in der Schalenbreite und in der Richtung der Krümmung des gabligen Apikalstachels, was wahrscheinlich darauf zurückzuführen ist, daß zwei verschiedene Schalenansichten vorliegen.

(Based on 3 specimens) Cephalis length up to 20µm, maximum width up to 33Mm; Thorax length up to 23µm, maximum width up to 44µm; Abdomen length up to 40µm, maximum width up to 60µm; Postabdomen with 2 to 3 segments, length 76µm, width 60µm; total length 160µm; apical horn 85µm; pores up to 2Mµ.

Editors' Notes
[ partly synonymized with Botryostrobus auritus-australis (Ehrenberg) in Nigrini 1977
partly Synonymized with Phormostichoartus corbula (Harting) Nigrini, 1977
partly synonymized with Spirocyrtis subscalaris Nigrini by Nigrini, 1977]

References:

Popofsky, A (1908). Die Radiolarien der Antarktis (mit Ausnahme der Tripyleen). Deutsche Sudpolar-Expedition 1901-1903, Zoologie. 10(3): 183-305. gs


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