CATALOG OF ORIGINAL DESCRIPTIONS: Plagiacantha Müller 1857

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Plagiacantha abietina Hertwig 1879

not figuredPlagiacantha dodecantha Haeckel 1887

not figuredPlagiacantha elatine Haeckel 1887

not figuredPlagiacantha furcata Haeckel 1887

Plagiacantha panarium Dumitrica 1973
= Plagiacantha panarium
not figuredPlagiacantha verticillata Haeckel 1887

Plagiacantha

Citation: Plagiacantha Müller 1857
Rank: genus
Type species: Acanthometra arachnoides Claparede 1855 (monotypic)
Described on page(s) : 500
Family (traditional): Plagiacanthidae

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Current identification/main database link: Plagiacantha Mueller 1857


Original Description
Die Charaktere der ursprünglichen Gattung Acanthometra wie sie oben gerfafst worden sind, lassen sich nicht auf die Acanthometra arachnoides Clap. Monatsber. 1855, p. 675 anwenden, welche so eigenthümlich ist, dafs sie einen andern Gattungsnamen Plagiacantha Clap. verdient und also nun Plagiacantha arachnoides heifsen wird. Das Eigenlhümliche liegt darin~ dafs die ästigen Stacheln ohne Canal weder in der Mitte des Körpers sich aneinander legen, noch überhaupt dort zusammentreffen, sondern auswendig an einer Seite des weichen Thierkörpers sich begegnen und verwachsen, so dafs das Skelet nur eine Art Geländer bildet, an welches der sphärische weiche Thierkörper angelehnt ist, so zwar, dafs zarte Verlängerungen, analog den strahligen Pseudopodien, die von dem Körper ausgehen, die Stacheln und ihre Aste begleiten, von den Enden der Stacheln frei auslaufen, auch zwischen den Stacheln und ihren Asten fadenartige Brücken bilden, von welchen wieder fadige Pseudopodien auslaufen, und alle die Verlängerungen das Phänomen der Körncbenbewegung darbieten. Die Gattung Plagiacantha steht gewissermafsen in der Mitte zwischen den Acanthometren und Polycystinen. Unter den von Hrn. Claparede und Lachmann in Gleswer bei Bergen beobachteten Exemplaren des Thierchens waren solche, deren Skelet nur aus dem bezeichneten Geländer von Stacheln bestand und wo die Verbindungsbrücken zwischen den Asten der Stacheln nur aus thierischer Substanz mit Körnchenbewegung bestanden, dagegen in andern Exemplaren das Skelet auch in diesen Brücken selbst in Form von Arkaden vertreten war. Ein solches Skelet unterscheidet sich von dem der gewöhnlichen Polycystinen schon, dars es kein schalenartiges Gehäuse ist; sobald aber an dem wandbildenden Stachel-Geländer Anastomosen durch Skelet-Arkaden auftreten~ wie in den letztbezeichneten Exemplaren, sie ist der erste Schritt zu einem Netz und also d (lem durch seine geschlossenen Lücken oder Löcher ausgezeichneten Skelet der eigentlichsten Polycystinen angetreten.

Etymology: From the Greek plagiacantha = having spines on the sides"

Editors' Notes
[Junior objective synonym of Acanthometra Muller, 1855a]

References:

Müller, J (1856). Uber die Thalassicollen, Polycystinen und Acanthometren des Mittelmeeres. Monatsberichte der Koniglichen Preussische Akademie der Wissenschaften zu Berlin. 1856: 474-503. gs


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