Tholospyris fornicata


Classification: rads_cenozoic -> Trissocyclidae -> Triospyridae -> Tholospyris -> Tholospyris fornicata
Sister taxa: T. anthophora, T. baconiana, T. capoi, T. cortinisca, T. devexa, T. fornicata, T. gephyristes, T. infericosta, T. kantiana, T. macropora, T. mammillaris, T. procera, T. rhombus, T. scaphipes, T. tripodiscus, T. sp.

Taxonomy

Citation: Tholospyris fornicata Popofsky 1913
Rank: species
Basionym: Tholospyris fornicata
Taxonomic discussion: Popofsky 1913 p 309 pl 30 fig 2; Renz 1976 p 177 pl 8 fig 15; Hull, 1993 (ODP 136 SR), p 11 pl 6 fig 17

Catalog entries: Tholospyris fornicata

Original description: Schale helmförmig, so lang wie breit, glatt, mit sehr flacher, sagittaler Einschnürung. Der Kopf allein ist kuppelförmig und ist von vielen kleinen, ungleich großen, unregelmäßig rundlichen Poren durchsetzt. Auch die Poren am Ringe sind nicht anders gestaltet. Basalplatte wahrscheinlich mit zwei großen Poren versehen. Der Ring ist nur in seinem dorsalen, basalen und apikalen Teile deutlich entwickelt. Auf der ventralen Seite war er nicht mehr deutlich sichtbar, wahrscheinlich war er, ohne irgendwelche Reste zu hinterlassen, in der Schalenwand aufgegangen. Der Ring ist dreikantig und namentlich im basalen Teile kräftig entwickelt. Von ihm aus gehen die rundlichen Spangen, die später zu den drei Basalfüßen werden. Diese sind dreikantig, kräftig, halb so lang wie die Schale und in der unteren Hälfte mit vier kürzeren oder längeren spitzen Zähnen besetzt, welche nach der Stachelspitze zeigen. Die Basalfüße sind ein klein wenig nach innen gebogen. Auf der Kuppel am aboralen Pol sitzt eine konische, kleine Kuppel, die nach vorn und hinten je eine große und eine kleine Pore zeigt. Innerhalb der Kuppel verläuft als innere Columella der Apikalstachel vom Ring aus und verlängert sich in das kräftige, unregelmäßig gestaltete Horn, das mit mehreren Furchen und runden Kanten sowie verschiedenen Höckern und Absätzen versehen ist. Das Apikalhorn ist etwas länger als die Basalfüße, also gut halb so lang wie die Schale selbst.

(Based on 1 specimen) Shell diameter 140µm, ring diameter 100µm, basal feet length 72µm, length of horn above ring 90µm. Distinguishing characters (rw): Diese Art ist darum so interessant, weil der ventrale Teil des Ringes nicht vorhanden ist. Außerdem zeigt sie eine auffallende Mißbildung am linken unteren Schalenrande. Vom unteren Teile des Ringes gehen nach links und rechts die Lateralstacheln Lr und Ll ab. Wie aus der Taf. XXX, Figur 2 auf der rechten Seite unten ersichtlich ist, vereinigt sich eine vom Ringe gleichfalls abzweigende Rippe, die dem Gitterwerk nach unten den Abschluß gibt, in der rechten Schalenecke mit dem Basalstachel und macht sich als Kante auf demselben bemerkbar. Dieser Spange steht nach links ihr Gegenpartner gegenüber, der aber, wahrscheinlich weil zu sehr gebogen, den 1inken Basalstachel nicht erreichen würde. Er hat daher sein Wachstum eingestellt und ist funktionell durch eine zweite, neu angelegte, der ersten parallel laufende Skelettspange ersetzt worden.
Mit den bisher beschriebenen Tholospyris-Arten kann sie nicht verwechselt werden. Doch ist es möglich, daß die von Haeckel als Tholospyris tripodiscus (p. 1079, Taf. 89, Fig. 1) beschriebene Art, die, nach dem Gitterwerk zu urteilen, einen durchaus jugendlichen Eindruck macht, sich später vielleicht zu einer ähnlichen Form wie Tholospyris fornicata auswachsen könnte.

Description

Biogeography and Palaeobiology

Biostratigraphic distribution

Geological Range:
Last occurrence (top): within Neogene Period (2.59-23.03Ma, top in Piacenzian stage). Data source: Lazarus et al. 2015 - "N age group"
First occurrence (base): within Neogene Period (2.59-23.03Ma, base in Aquitanian stage). Data source: Lazarus et al. 2015 - "N age group"

Plot of occurrence data:

References:

Hull, D. M. (1993). Quaternary, Eocene, and Cretaceous Radiolarians from the Hawaiian Arch, Northern Equatorial Pacific Ocean. Proceedings of the Ocean Drilling Program, Scientific Results. 136: 3-25. gs

Popofsky, A (1913). Die Nassellarien des Warmwassergebietes. Deutsche Sudpolar-Expedition 1901-1903, Zoologie. 13(6): 216-416. gs

Renz, G. W. (1976). The distribution and ecology of Radiolaria in the central Pacific: plankton and surface sediments. Bulletin of the Scripps Institution of Oceanography. 22: 1-267. gs


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