Tholospyris macropora


Classification: rads_cenozoic -> Trissocyclidae -> Triospyridae -> Tholospyris -> Tholospyris macropora
Sister taxa: T. anthophora, T. baconiana, T. capoi, T. cortinisca, T. devexa, T. fornicata, T. gephyristes, T. infericosta, T. kantiana, T. macropora, T. mammillaris, T. procera, T. rhombus, T. scaphipes, T. tripodiscus, T. sp.

Taxonomy

Citation: Tholospyris macropora (Popofsky 1913) Takahashi 1991
Rank: species
Basionym: Tholospyris macropora

Catalog entries: Phormospyris macropora

Original description: Schale flachgedrückt kugelig. Sagittaleinschnürung oben und unten nur flach markiert, Krageneinschnürung am Übergange vom Kopf zum Thorax gleichfalls flach. Neben dem runden Sagittalringe liegen auf der dorsalen und ventralen Seite je zwei Paare großer rundlicher Poren, von denen die untersten die größten sind, dreimal so groß als die oberen. Über dem Ringe, der nicht ganz bis in die apikale Schalenwand hineinreicht, liegt auf der dorsalen und ventralen Seite je eine große unpaarige Pore, wodurch der Anschein erweckt wird, als ob eine Kuppel auf dem bilocularen Köpfchen säße. Links und rechts von diesen großen paarigen Poren am Ringe finden sich dann etwa 12 bis 20 unregelmäßig rundliche kleinere Poren auf beiden Schalenhälften, der ventralen und der dorsalen. Am Sagittalring entspringen, in unserer Figur mit zwei kräftigen Bögen nach vorn ziehend, die beiden Lateralstacheln Lr und Ll, die als kurze, dreikantige, unregelmäßige Anhänge vom Schalenrande schräg nach unten zeigen. In der Sagittalebene sieht man den ebenso gestalteten Dorsalstachel und, mit kräftigen Bögen an ihm beginnend, die Lateralstacheln lr, ll, von derselben Form und Größe wie die früheren Stacheln. An den Spitzen dieser fünf Basalfüße beginnt an kleinen Zähnchen ein erst in der Anlage begriffenes zierliches, strichdünnes Gitterwerk, welches sich auch am Basalringe befestigt und die Schale zwischen den Basalfüßen sowohl seitlich wie auch nach unten hin abzuschließen versucht.

(Bgased on 1 specimen) Total length (including thorax) 80µm, maximum width 80µm, length of basal feet 15µm. Distinguishing characters (rw): Da der Ring nicht bis in die obere, apikale Schalenwand hineinreicht und die kräftigen Bögen, die von ihm im apikalen Teil nach links und rechts ziehen, noch durch einen Kieselfaden verbunden werden, welcher sich über die obere sagittale Furche hinwegzieht, so könnte man in diesem Falle von einer, wenn auch sehr einfachen Kuppel sprechen, die nach der dorsalen und ventralen Seite eine große Pore und eine sehr flachgedrückte Gestalt besäße. Dann hätte Phormospyris macropora sowohl Kuppel als Thorax und würde demnach zur Gattung Androspyris in der Familie der Androspyriden gehören. Sie würde aber da in eine Gesellschaft von Arten kommen, die ihrem ganzen Äußeren viel ferner stehen als die Phormospyris-Arten. Ich habe diesen einen Skelettfaden und die dadurch entstehenden Apikalporen nicht als Kuppel auffassen können und die Art daher bei den Phormospyriden belassen.

Description

Biogeography and Palaeobiology

Biostratigraphic distribution

Geological Range:
Last occurrence (top): Extant Data source: Lazarus et al. 2015 - "R age group"
First occurrence (base): within Quaternary Period (0.00-2.59Ma, base in Gelasian stage). Data source: Lazarus et al. 2015 - "R age group"

Plot of occurrence data:

References:

Missing or ambiguous references: Takahashi 1991 taxonomy


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