CATALOG OF ORIGINAL DESCRIPTIONS: Coscinosphaera ciliosa Stuart 1866

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Coscinosphaera ciliosa

Citation: Coscinosphaera ciliosa Stuart 1866
Rank: species
Type locality: Mediterranean - Naples and Messina
Type age (chronostrat): Extant - plankton
Type sample (& lithostrat): various plankton samples
Type specimens: Tafel XVIII - figs 1-4
Type repository: Petersburg?

Current identification/main database link: Orbulina universa d’Orbigny, 1839


Original Description
Das Skelet besteht aus einer Kalk schale von der Form einer dünnen Hohlkugel, die siebförmig durchbrocben ist von Reihen concentrisch selagerter, grösserer, zum Austritt der gelben Körper dienender, ovaloider Oeffnungen, zwischen welchen in grösserer Anzahl kleinere, runde Oeffnungen sich befinden ; von den letzteren trägt ungefähr der fünfte Theil dünne, biegsame Stacheln oder Cilien, welche in ihrer Länge den Durchmesser der Schale überschreiten und durch wulstförmige Erweiterungen ihrer Enden in den Oeffnungen befestigt sind. Eine Centralkapsel ist nicht vorhanden. Der in der Schale central schwebende Weichkörper sendet Protoplasmabänder aus, die tbeilweise an die Wände der Schale sich befestigen, theilweise aus den Oeffnungen derselben austretend, auf den biegsamen Stacheln sich ausbreiten, ohne selbstständige Pseudopodien zu bilden.

Extra details from original publication
Plate Caption
Fig. 1. Coscinosphaera ciliosa. Von A bis B ohne den Protoplasmabeleg und mit nur kurzen Stümpfen der Pseudopodienhaare dargestellt, um die Structur der Schale und die Einsätze der Haare deutlich zu zeigen. a Oeffnung grösserer, b kleinerer Ordnung, c Stumpf eines Pseudopodienhaares. Zwischen A, D und B sind die Pseudopodien vollständig dargestellt und von A-D die gelben Körper aus der Schale herausgetreten, von D-B auf den Pseudopodien vertheilt gezeichnet. 300/1

Fig. 2. Theilungsvorgänge der Matrix. Dieselbe ist zunächst in zwei Abtheilungen a und b zerfallen; a zeigt Andeutungen einer secundären Theilung, hat aber noch keine Schale ausgebildet; b dagegen hat sich in zwei Kugeln getheilt, welche jede um sich eine Schale mit Pseudopodien gebildet haben; c Contour der Mutterschale. 200/1.

Fig. 3. Noch in Zusammenhang stehende Tochterindividuen; bei a ist die Continuität der Matrix deutlich, bei b eine leere Schale, deren Matrix nicht sichtbar ist. 200/1.

Fig. 4. Stark vergrösserte, in verschiedenen Graden der Contraction sich befindende Pseudopodien von Coscinosphaera; a und b anfängliches Stadium, c Anfang einer 'Vulstformation, d und e entwickelteres Stadium, f drei zusammenliegende verklebte Pseudopodien, zwischen den Pseudopodien g und h ist eine Brückenbildung sichtbar ; i Körnchen.

Die verschiedenen Zustände sind aus mehreren Individuen entnommen und nach der Natur so dargestellt, wie sie bei 1200facher Vergrösserung erscheinen. Technischer Schwierigkeiten halber ist jedoch die Zeichnung etwa 2500mal vergrössert.

References:

Stuart, A. (1866). Ueber Coscinosphaera ciliosa, eine neue Radiolarie. Zeitschrift für wissenschaftliche Zoologie. 16: 328-345. gs V O


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