CATALOG OF ORIGINAL DESCRIPTIONS: Globotruncana andori de Klasz 1953

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Globotruncana andori

Citation: Globotruncana andori de Klasz 1953
Rank: Species
Type locality: 350 m südlich der Bahnstation Eisenärzt, Obb. (Eisenbahnanschnitt), Bavaria, Germany.
Type sample (& lithostrat): Untere Buchecker Schichten über dem Niveau von Ventilabrella decoratissima n. sp.
Type specimens: Taf. 6, Fig. 1; types Prot. 251-253
Type repository: Munich; Bayerische Staatssammlung für Paläontologie und hist. Geologie,
Described on page(s) : 233-235

Current identification/main database link: Globotruncanita elevata (Brotzen, 1934)


Original Description
Diagnose : Eine einkielige Globotruncana mit folgender Besonderheit: Die letzten Kammern zeigen eine beinahe planispirale Aufrollung, die schon bei den ersten Kammern der letzten Windung in eine trochospirale Aufrollung übergeht. Dadurch erscheint das Gehäuse stark dissymmetrisch.

Beschreibung : Die Art ist verhältnismäßig groß. Die Zahl der Kammern der letzten Windung beträgt 6 bis 8 (meistens 7). Die Spiralseite ist flach; sie ist in .der Nähe ihres Randes leicht eingedrückt und an ihrer Mitte ein wenig aufgewölbt. Die Oberfläche der einzelnen Kammern der letzten Windung ist gelegentlich auch eingedrückt, besonders bei den letzten 3-4. Die letzten Kammern der Umbilicalseite sind sehr hoch; sie schließen bei typischen Exemplaren mit der Spiralseite einen Winkel von nahezu 90°, oder darüber, ein. Bei den folgenden Kammern wird dieser Winkel in zunehmendem Maße spitz; die Höhe der Kammer nimmt rasch ab, so daß bei den ersten Kammern der letzten Windung das Gehäuse in der Richtung der zentralen Aufrollungsachse stark zusammengedrückt ist. Die Kammerscheidewände sind bei den letzten Kammern der Umbilicalseite nur sehr schwach gebogen; gegen die ersten Kammern dieser Windung zu wird diese Biegung und die Ü'berlappung der Kammern -immer ausgeprägter. Die ersten 3-5 dieser Kammern tragen bei den meisten Exemplaren kleine, unregelmäßige Rugositäten. Die Suturen der Spiralseite sind stark nach hinten, gegen die Aufrollungsrichtung, gebogen; sie zeigen nur bei einzelnen Individuen an den jüngeren Kammern eine schwache Körnelung. Der Gehäuserand ist bei den letzten Kammern meist etwas gelappt.

Die bisher gefundenen Exemplare sind durchwegs dextrogyr. Leider ist es mir trotz mehrfacher Versuche nicht gelungen, die Mündurigen von der anhaftenden, harten Kalkmergel-Matrix ganz zu befreien.

Size: Holotype: Durchmesser 0,74 mm, Höhe 0,41 mm.

Extra details from original publication
Beziehungen: Globotruncana andori n. sp. steht Glt. sp. 1 (s. unten) nahe. Beide gehören wahrscheinlich in den Formenkreis der Glt. stuarti (DE LAPPARENT). Ferner zeigt sie mit Globotruncana elevata (BROTZEN) ( = Rotalia elevata BROTZEN 1934, S. 66, Taf. 3, Abb. c) eine gewisse Ahnlichkeit. Jedoch unterscheidet sie sich von dieser Art besonders durch die Ausbildung ihrer Nabelseite: Die Kammern von Globotruncana andori sind überlappend, die Kammerscheidewände gebogen (besonders stark bei den ersten Kammern der letzten Windung) und nicht sehr tief eingezogen, während die Kammern von Globotruncana elevata (BROTZEN) keine überlappung zeigen und die tief eingezogenen Kammerscheidewände gerade und radialstrahlig verlaufen. Außerdem sind die Winkel, welche die Nabelseiten der ersten Kammern der letzten Windung mit der Spiralseite bilden, bei Globotruncana andori vid spitzer als bei Globotruncana elevata. Auf der Spiralseite von Globotruncana andori sind die ersten Kammern nicht durch eine Scheibe verdeckt. Bemerkungen : Die Art fällt durch ihre Größe auf und ist infolge ihrer begrenzten Vertikalverbreitung stratigraphisch recht gut brauchbar. Sie kommt aJußer in den unteren Buchecker Schichten auch häufig in grauen Nierentaler Schichten der Typlokalität vor. Weiterhin ist sie im tieferen Campanien aus der Tiefbohrung Birnbach 1, Niederbayern 3) gefunden worden. Ich traf Glt. andori n. sp. auch in einer Probe aus grauen Mergeln von Jenbach bei Feilnbach im Wendelstein-Vorland an 4). In den Pyrenäen kommt di·e Art ebenfalls im Untercampanien vor 5).

Wie mir Herr Dr. H . BOLLI, Pointe-a-Pierre, Trinidad, B. W. I., dem ich wertvolle briefliche Hinweise verdanke, mitteilt, kennt man ähnliche Formen in Trinidad aus dem Campanien-Maastrichtien.

Stratigraphische Verbreitung: Höheres Santonien bis unterer Teil des oberen Campanien.

References:

Brotzen, F. (1934). Foraminiferen aus dem Senon Palastinas. Zeitschrift des Deutschen Palastina-Vereins. 28-72. gs

de Klasz, I. (1953a). Einige neue oder wenig bekannte Foraminiferen aus der helvetischen Oberkreide der bayerischen Alpen, südlich Traunstein (Oberbayern). Geologica Bavarica. 17: 223-244. gs V O


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