Catalog - Hastigerinella clavacella

CATALOG OF ORIGINAL DESCRIPTIONS: Hastigerinella clavacella Rögl 1969

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Hastigerinella clavacella

Citation: Hastigerinella clavacella Rögl 1969
Rank: Species
Type locality: Ziegelei Brandhuber, Laa a. d. Thaya
Type age (chronostrat): Karpatien (Globigerinatella insueta / Globigerinoides bisphericus-Zone) - Miocene
Type specimens: Taf. 9,Fig.1a—5c
Type repository: Vienna; Mikropaläont. Sammlung des Paläont. Institutes der Universität Wien, Inv. No. 3997/D/34

Current identification/main database link: Quiltyella clavacella (Rögl, 1969)


Original Description
Diese Art hat eine sehr flach trochospirale bis höher trochospirale und fortschreitend streptospirale Kammeranordnung. In der Streptospirale sind die Kammern in einer schleifenförmigen, die Richtung wechselnden Spirale angeordnet. Die Kammern selbst sind groß, langgezogen, keulenförmig, an der Basis schmal, gegen das Ende sich erweiternd und aufgebläht. Nur bei juvenilen Exemplaren sind die Kammern gedrungener und eiförmig-ellip- tisch. Die Apertur bildet einen weiten Bogen, der sich hochgezogen vom Umbilikus über die Peripherie hinaus bis auf die Dorsalseite erstreckt. Bei manchen flach trochospiralen Individuen sind noch Relikte des Mündungs- saumes älterer Kammern auf der Dorsalseite wahrzunehmen. Die Ausbildung der Wand läßt sich an den schlecht erhaltenen und pyritisierten Exemplaren nicht näher feststellen. Die Größe der meisten Individuen liegt bei einem Durchmesser von 0,7—0,8 mm ; sie sind meist auf der höchsten Evolutionsstufe und zeigen eine streptospirale Aufrollung.

Size: Die Größe der meisten Individuen liegt bei einem Durchmesser von 0,7—0,8 mm

Etymology: Nach der keulenförmigen Gestalt der Kammern (clava, lat. = Keule; cella, lat. = Kammer)

Extra details from original publication
Bemerkungen : Die Variationsbreite dieser Art ist sehr groß, wie dies BANNER, F. T. & BLOW, W. H. (1960) auch an der rezenten Hastigerinella digitata (RHUMBLER) nachgewiesen haben, die ebenfalls alle Übergänge vom trochospiralen z u m streptospiralen Stadium aufweist. Wie Herr Prof. H. M. BOLLI freundlicherweise mitteilte, sind zur nächst verwandten A rt Hastigerinella bermudezi BOLLI, 1957, zwar sehr enge Beziehungen vorhanden, aber die neue Art unterscheidet sich doch stark durch die höher gewundene Aufrollung und die größere Anzahl der Kammern. H. bermudezi besitzt eine sehr flache, trochospirale Kammeranordnung und im letzten Umgang nur 4—5 Kammern. Hier aber sind meist 5— 6 Kammern vorhanden und die streptospirale Aufrollung dazu lassen eine artliche Abtrennung gerechtfertigt erscheinen.

Vorkommen: Nicht selten.

References:

Rögl, F. (1969b). Die Miozäne Foraminiferenfauna von Laa an der Thaya in der Molassezone von Niederösterreich. Mitteilungen der Geologischen Gesellschaft in Wien. 61: 63-123. gs

Spezzaferri, S., Coxall, H. K., Olsson, R. K. & Hemleben, C. (2018a). Taxonomy, biostratigraphy, and phylogeny of Oligocene Globigerina, Globigerinella, and Quiltyella n. gen. In, Wade, B. S., Olsson, R. K., Pearson, P. N., Huber, B. T. & Berggren, W. A. (eds) Atlas of Oligocene Planktonic Foraminifera. Cushman Foundation for Foraminiferal Research, Special Publication. 46(Chap 6): 179-214. gs V O


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Comments (1)

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Le Coze

Hello,

It has been a long time. I hope you are well. H. clavacella was described in:

Rögl, F. (1969). Die miozäne Foraminiferenfauna von Laa an der Thaya in der Molassezone von Niederösterreich. Mitt. Geol. Gesellschaft. 61: 63-123., available online at http://www.nhm-wien.ac.at/jart/prj3/nhm/data/uploads/mitarbeiter_dokumente/roegl/1969_Roegl_Laa.pdf

page(s): p. 95 pl. 9 fig. 1-5

Best regards,

François

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Jeremy Young (Tonbridge, UK)

thanks - much appreciated, not least the PDF link.

Jeremy

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