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CATALOG OF ORIGINAL DESCRIPTIONS: Archipera hexacantha Popofsky 1913

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Archipera hexacantha

Citation: Archipera hexacantha Popofsky 1913
Rank: species
Described on page(s) : p.329
Type specimens: text-figs.35-39
Type repository: No information given
Family (traditional): Plagiacanthidae
Family (modern): Lophophaenidae

Current identification:


Original Description

Das birnen- bis eiförmige Köpfchen ist in den obern Hälfte breiter, in der unteren Hälfte zugespitzt und verschmälert. Je nach der Größe besitzt es mehr (Textfig. 35) oder weniger (Textfigur 36) Poren, die entweder kreisförmig, unregelmäßig rundlich oder polygonal und von sehr verschiedener Größe sind. Die Poren am basalen Teil der Schale sind meist größer, nach der Spitze zu nehmen sie an Größe ab. Die Anzahl der Basalporen (Textfig. 37) beträgt gelegentlich sechs, meist vier. In der Schalenwandung liegen die vom basalem Schalenteil aufwärts steigenden Stacheln A und Vert. Auf halber Höhe der Schale (Textfig. 35) streckt sich der Vertikalstachel (Vert.) schräg aufwärts ins Freie; er kann aber auch höher als der Apikalstachel von der Schale abstrahlen (Textfig. 36) und mit ihm in gleicher Höhe (Textfig. 38) abzweigen. Zwischen beiden Stacheln A und Vert. liegt das Köpfchen. Der Stachel A steht auch seitlich, an dem breitesten Teil der Schale, nicht auf der Spitze derselben. Am basalen Schalenteil entspringen die Stacheln D, Lr, Ll. Gelegentlich kam es mir so vor, als ob auch der Ventralstachel V auftreten könnte, und desgleichen die Lateralstacheln lr, ll, die am Vereinigungspunkte von Apikal- und Dorsalstachel zu entspringen pflegen (Textfig. 37). Doch schien die Form mit den Stacheln A, D, Lr, Ll, Vert. der häufigste Typus zu sein, und gehören Formen mit den Stacheln lr, ll und wie Textfig. 39 möglicherweise gar nicht zu unserer Art. Auf dem unteren Teile der Schale fanden sich gelegentlich auch kurze, dornige Beistacheln (Textfig. 35) in geringer Anzahl, die meist schräg nach unten gerichtet sind. Diese werden später, indem sie auf die Basalstacheln zuwachsen und sich mit entgegenkommenden Seitenästen derselben vereinigen, zu eigentümlichen Bögen, die sich von den Basalstacheln nach dem Köpfchen spannen (Textfig. 36). Die Basalstacheln sind meist etwas länger als die Schale, die Kopfhörner höchstens ebenso lang, wie die Schale breit sind.

(Based on many specimens) Shell length 40-54µm, width 35-42µm, spine length, up to 65µm. Distinguishing characters (rw): Diese Form erinnert lebhaft an Jørgensens (1905, p. 135, Taf. XV, Fig. 75-79) Peridium longispinum, diese besitzt aber statt des Vertikalstachels den Ventralstachel, außerdem sind die Beistacheln nur in der unteren Schalenhälfte entwickelt, was Jørgensen bei Peridium minutum (1905, p. 135) für charakteristisch hält; aber auch bei dieser ist der Ventralstachel vorhanden, der bei unserer Art durch den Vertikalstachel ersetzt wird. Letzterer tritt, wie gelegentlich beobachtet wurde, auch an dem Skelett von Archipera hexacantha mit dem Ventralstachel zusammen auf. Der Vertikalstachel ist also ein sicheres Unterscheidungsmerkmal der neuen Art von dem Peridium longispinum J. und Peridium minutum J.
Einmal wurde auch eine eigentümliche Krüppel- oder Rückbildung beobachtet (Textfig. 38). Dieses Tier, das in Größenverhältnissen und im sonstigen Schalenbau völlig mit den Archipera hexacantha-Formen des Typus übereinstimmte, besaß auch den Vertikal- und Apikalstachel, beide in der Schalenwandung liegend. Die äußeren freien Enden dieser beiden Stacheln waren aber, ebenso wie die der Stacheln Lr und Ll, vollständig rückgebildet oder nur als kleine Stummel erhalten. Kräftig ausgebildet war dagegen der Dorsalstachel, der durch einen sekundären Skelettbogen mit dem Apikalstachel in Verbindung gesetzt war; dadurch entstand am oberen Ende des Dorsalstachels eine Art Schwertgriff. Waren schon die äußeren Stachelenden der meisten Urstacheln verschwunden, so zeigte dieses Exemplar auch keinerlei dornige Nebenstacheln in der unteren Hälfte der Schale. Diese war kleinporiger als bei allen übrigen Artgenossen.

Translation:

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Etymology:

Extra details from original publication

Editors' Notes

References:

Popofsky, A (1913). Die Nassellarien des Warmwassergebietes. Deutsche Sudpolar-Expedition 1901-1903, Zoologie. 13(6): 216-416. gs


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