Artopilium undulatum


Classification: rads_cenozoic -> hidden -> deleted -> Artopilium undulatum
Sister taxa: A. leptoderma, A. undulatum, Clathrocorona, Clathromitridae, Euscenarium, Helotholus, Lamprocylcas, L. parabolica, Pyloniidae inc sed, R. oraculibrachium, S. sp. cf. elliptica, T. tricostatum, Tripophaenoscenium, Unknown, Myelastridae, Archiphormididae, Cenozoic uncertain, H. sp., T. sp., T. sp.

Taxonomy

Citation: Artopilium undulatum Popofsky 1913
Basionym: Artopilium undulatum

Catalog entries: Artopilium undulatum

Original description: Gesamtform der Schale konisch, allmählich vom Kopf an Breite zunehmend, die äußeren seitlichen Begrenzungslinien sind wellenförmig, fünf runde Wellen wechseln mit ebenso vielen tiefen ausgerundeten Tälern ab. Die ganze Schale ist mit vielen regelmäßig kreisrunden Poren dicht besetzt, die überall dieselbe Größe haben und zweimal so breit sind wie die trennenden Gitterbalken.
Der Kopf ist fast kuglig und trägt ein anscheinend zweischneidiges, vielleicht auch konisches Horn von eineinhalbfacher Länge des Kopfes. Dasselbe steht seitlich am Kopfe und ist schief seitwärts und aufwärts gerichtet.
Der Thorax ist das längste aller Schalenstücke. Im Inneren seines oberen Teiles, also etwas unterhalb der Nackenfurche, liegt das innere, kräftig entwickelte Stachelgerüst. Es besitzt (Taf. XXXVI, Fig. 5) einen ziemlich langen Mittelbalken. Am dorsalen Ende (in der Zeichnung rechts) entspringt der Apikalstachel, der als kurzer innerer Stachel, rückwärts und aufwärts gerichtet, bis zur Nackenfurche zieht, ohne die Schalenwand zu durchsetzen und ein freies Stachelende zu bilden. Ebenda nimmt auch der Dorsalstachel seinen Ursprung, der dorsal abwärts zieht und auf dem Wellenberge des Thorax, d.h. an dessen breitester Stelle, als ein gebogener, konischer Stachel ins Freie tritt. Infolge seiner Biegung wächst er auf den folgenden Wellenberg des Abdomens zu und schlägt so über die Thorax-Abdomenfurche eine Brücke. In dem Bogen finden sich etwa sechs Gitterporen, die den Dorsalstachel mit dem Gitterwerk der genannten Furche verbinden und so einen gegitterten Henkel entstehen lassen. Der Mittelbalken ist schief ventral aufwärts gerichtet; an seinem ventralen Ende sitzen zunächst die beiden seitlich ausstrahlenden Stacheln Lr und Ll, die beide noch nicht gegittert sind, von denen aber Ll die beginnende Gitterung durch Zahnbildung nach der der Schale zugekehrten Seite andeutet. Beide Lateralstacheln haben bei meinen Exemplaren das Abdomen noch nicht erreicht, doch unterliegt es wohl keinem Zweifel, daß das im Verlaufe der weiteren Skelettentwicklung geschieht. An demselben ventralen Ende des Mittelbalkens entspringt zwischen den beiden Lateralstacheln noch der ventral aufwärts gerichtete Vertikalstachel Vert., der in halber Kopfhöhe die Kopfwandung durchsetzt und als Kopfhorn erscheint.
Die Schale besitzt in den beiden beobachteten Fällen jedesmal fünf Schalenstücke. Die Poren des fünften Ringes gehen gegen den basalen Schalenmund hin in hexagonale Poren über. Auch scheint es mir, als ob die weitere Schalenentwicklung zur Bildung eines gleichbreiten, zylindrischen, sechsten Schalenteiles führen wird.

(Based on 2 specimens) Total length for 5 segments 160µm, maximum width 100µm, length of apical horn 40µm, thorax length 39µm. Distinguishing characters (rw): Wir haben hier, wohl infolge der zufälligen schiefen Lage des Stachelgerüstes den seltenen Fall, daß der Vertikalstachel als Kopfhorn zur Ausbildung gelangt, obwohl der Apikalstachel vorhanden ist. Meist ist die Anlage gerade umgekehrt, der Apikalstachel bildet ein Kopfhorn, während der Vertikalstachel nur im Innern der Schale entwickelt ist.
Remarks on original description: Description: "D" stands fro dorsal spine, "A" for apical spine, "Lr, Ll" for right and left lateral spines.

Description

Biogeography and Palaeobiology

Biostratigraphic distribution

Geological Range:
Last occurrence (top): Extant Data source: Lazarus et al. 2015 - "R age group"
First occurrence (base): within Quaternary Period (0.00-2.59Ma, base in Gelasian stage). Data source: Lazarus et al. 2015 - "R age group"

Plot of occurrence data:

References:


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