CATALOG OF ORIGINAL DESCRIPTIONS: Larcopyle drieschii Dreyer 1890

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Larcopyle drieschii

Citation: Larcopyle drieschii Dreyer 1890
Rank: species
Type specimens: pl.20, fig.27
Type repository: No information given
Described on page(s) : p.510, 548
Family (traditional): Litheliidae
Family (modern): Larnacillidae

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Original Description
Die vorliegende Form ist eine Larcoidee mit centraler trizonaler larnacillaförmiger Markschale. Von der letzteren geht eine spiralige Wand aus, welche 2 Umgänge beschreibt, an der Stelle des Pyloms ist die äußere Windung unterbrochen. Die Spirale windet sich um die Sagittalachse (Haeckel) der Schale. Wenn man von dem Pylom absieht, würde diese Form daher in das Genus Pylospira Haeckel zu stellen sein, und zwar zeigt sie große Ähnlichkeit mit Pylospira octopyle Haeckel (1887. pag. 698, plate 49, fig. 4). Da sie jedoch ein wohl ausgebildetes Pylom besitzt, ist sie in das Genus Larcopyle Dreyer zu verweisen (1889). Der Umriß der Scheibe ist ziemlich gleichmäßig kreisrund, der Scheibenrand ist von langen dünnen Radialstacheln umstellt. Dieselben sind leider fast alle mehr oder weniger weit abgebrochen, nach Schätzung mögen sie aber wohl zum Teil ca. die Länge des Scheibendurchmessers erreicht haben. Die Stacheln scheinen auf den Rand der Scheibe beschränkt zu sein, ganz sicher ließ es sich jedoch nicht konstatieren, daß auf der Scheibenfläche nicht etwa auch abgebrochene Stachelreste vorhanden waren. Von der trizonalen larnacillaförmigen Markschale strahlen zahlreiche dünne Radialbalken nach der Peripherie der Scheibe aus; diese Radialbalken, die Markschale und die Spiralumgänge sind nur als Schattenriß sichtbar. Die Poren des äußeren Schalenmantels sind rundlich und von ganz ungleicher Größe, etwa 3mal so breit als die Zwischenbalken. Das Pylom ist von mittlerer Größe und gut ausgeprägt. Es liegt in der Verlängerung der Hauptachse der larnacillaförmigen Markschale und ist von schlanken, spitzen Stacheln umrahmt. Dieselben sind kürzer als die Stacheln des Scheibenrandes, etwa so lang wie der kleine Durchmesser der Markschale.

Durchmesser der Markschale: 0,047 : 0,060, der ganzen Scheibe: 0,140. Durchschnittliche Dicke der Radialbalken, der Rand- und der Pylomstacheln: 0,003. Länge der Randstacheln: durchschnittlich 0,060, der Pylomstacheln: 0,036. Breite der Poren: durchschnittlich 0,007, der Balken: 0,003. Durchmesser des Pyloms: 0,043.

References:

Dreyer, F (1890). Morphologische Radiolairenstudien. Die Tripoli von Caltanisetta (Steinbruch Gessolungo) auf Sizilien. Jenaische Zeitschrift für Naturwissenschaft. 17: 471-548. gs


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