CATALOG OF ORIGINAL DESCRIPTIONS: Lithobotrys homunculus Popofsky 1913

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Lithobotrys homunculus

Citation: Lithobotrys homunculus Popofsky 1913
Rank: species
Type specimens: pl.31, figs.5-6
Type repository: No information given
Described on page(s) : p.317, 414
Family (traditional): Cannobotryidae
Family (modern): Botryocyrtidae

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Original Description
Der Köpf ist anscheinend dreikammerig. Die zwei etwa gleichgroßen oberen Kammern haben im Innern einen eigentümlichen Doppelring, der an die Basalringe der Semantiden in der Form erinnert. Der Mittelbalken trennt die beiden Kopfkammern. Ob dieser Mittelbalken etwa ein Ring (der Sagittalring?) war, ließ sich bei dem ziemlich undurchsichtigen Skelett nicht feststellen. Die anschließende dritte Kammer war die größte. Von ihr geht auch der kurze, schornsteinähnliche, nach unten gerichtete glatte Ventraltubus aus. Auf diese dritte Kopfkammer folgt ein kurzer, aber breiter Thorax, der gegen den Kopf und das Abdomen mit einer Linie deutlich abgesetzt ist. Das sich anschließende Abdomen ist unregelmäßig begrenzt und ziemlich lang. Es verengt sich allmählich konisch bis zu der kreisrunden, engen, basalen Mündung. Kopf und Thorax, sowie der obere Teil des Abdomens, sind mit ziemlich großen, unregelmäßig rundlichen Poren besetzt, die von polygonalen Rahmen umgeben sind. An den zusammenstoßenden Kanten sind die Rahmen zu ziemlich langen, dünnen Dornen ausgezogen, von denen mindestens drei jede Pore umgeben. Dadurch wird die ganze obere Hälfte der Schale in einen dichten Stachelwald gehüllt. Dort, wo das Abdomen sich zu verengen beginnt, nehmen auch die Poren allmählich an Größe ab und die polygonale Rahmung wird niedriger, um schließlich ganz zu verschwinden. Die Poren sind im unteren Drittel des Abdomens so winzig, daß sie nur als kleine Punkte erscheinen, der untere Teil desselben ist sogar ganz porenfrei und bildet eine hyaline, durchsichtige Kieselwand.

(Based on 1 specimen) Total length 140µm, maximum width 60µm. Distinguishing characters (rw): Die Art ist charakteristisch durch den eigentümlichen Doppelring im Kopfe, der von mir nur noch bei Botryopyle erinaceus n. sp. (Textfig. 28) wiederholt beobachtet wurde, ferner durch die Form der Schale, den dichten Dornenwald der oberen Schalenhälfte sowie den hyalinen unteren Teil des Abdomens.

Editors' Notes
[Synonymized with Botryocyrtis caput-serpentis by Petrushevskaya 1965]

References:

Popofsky, A (1913). Die Nassellarien des Warmwassergebietes. Deutsche Sudpolar-Expedition 1901-1903, Zoologie. 13(6): 216-416. gs


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