CATALOG OF ORIGINAL DESCRIPTIONS: Neobotrys quadritubulosa Popofsky 1913

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Neobotrys quadritubulosa

Citation: Neobotrys quadritubulosa Popofsky 1913
Rank: species
Type specimens: pl.30, fig.4
Type repository: No information given
Described on page(s) : p.320, 414
Family (traditional): Cannobotryidae
Family (modern): Botryocyrtidae

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Original Description
Die Grundlage des Skeletts bildet ein Stachelgerüst mit Ring nach dem Cortina-Typus (Textfigur 7, a), d.h. ein Sagittalring, an dem die freien Enden der Urstacheln A, D, Lr, Ll entwickelt sind. Alle Stacheln und Ringteile scheinen drehrund zu sein; sie sind zierlich und dünn. Der Sagittalring zerschnürt den Kopf (deutlich am apikalen Teile desselben zu sehen, Taf. XXX, Fig. 4) in eine größere, unregelmäßige, im apikalen Teil etwas zugespitzte, daher erdbeerförmige Kammer und eine kleinere, unregelmäßig runde, zweite Kammer. Dazu kann man noch den basalen Teil des Apikaltubus und vielleicht noch den basalen Teil des einen Lateraltubus Lr als Kopfkammer zählen. Doch betrachte ich dieselben nicht als "echte" Kopfkammern. Die Stacheln liegen in der Wandung von hohlen Tuben, die wahrscheinlich von ihnen aus entstanden sind. Nur der Apikalstachel ragt am freien Ende des Apikaltubus in Gestalt eines kleinen Dornes über den äußeren Tubenrand hinaus. Alle übrigen Stacheln sind so lang, als der Tubus selbst ist. Den größten Durchmesser hat der Apikaltubus, der schräg aufwärts gerichtet ist. Die andern drei Tuben D, Lr, Ll sind etwa gleich breit und am Grunde etwas verbreitert. Mit diesem verbreiterten Teile liegen sie dem Thorax auf. Die Tuben D und Ll ziehen basal abwärts, dagegen scheint der Tubus Lr ein wenig schräg aufwärts zu zeigen. Alle vier Tuben sind fast gleich lang. An das Köpfchen schließt sich ein ungefähr gleich breit bleibender Thorax an, der etwa zweimal so lang als breit ist und zylindrische Form besitzt. Alle Teile des Skeletts, Kopf, Thorax und Tuben sind von vielen sehr kleinen, dicht gedrängt stehenden Poren durchsetzt, die kreisförmig sind. Die Zentralkapsel hing mit mehreren Lappen aus dem Köpfchen in den Thorax hinein, wie das bei Cyrtoideen mit innerem Stachelgerüst schon länger bekannt ist.

(Based on 1 specimen) Cephalis width measured above both primary chambers 26µm, height of larger chamber 25µm, thorax length 56µm, width of basal part of thorax 33µm, tube length up to 46µm, width 5µm. Distinguishing characters (rw): Der untere Rand des Thorax deutet darauf hin, daß derselbe seine endgültige Länge wahrscheinlich noch nicht erreicht hat.
Der Lateralstachel Lr könnte in der Fig. 4, Taf. XXX etwas befremden, weil er nicht, wie das sonst der Fall ist und auch der andere Lateralstachel zeigt, nach unten gerichtet ist, sondern ein wenig schräg nach oben zeigt. Der Ansatz dieses Stachels am Ringe zeigt aber, daß es in der Tat der Lateralstachel ist und nicht, wie man aus der Stellung vermuten könnte, der Vertikalstachel. Diese Abweichung von der normalen Richtung erklärt sich wohl auch aus den im Botryodeenskelett anzutreffenden übrigen Unregelmäßigkeiten im Skelettbau.

References:

Popofsky, A (1913). Die Nassellarien des Warmwassergebietes. Deutsche Sudpolar-Expedition 1901-1903, Zoologie. 13(6): 216-416. gs


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