CATALOG OF ORIGINAL DESCRIPTIONS: Pterocorys longicornis Popofsky 1913

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Pterocorys longicornis

Citation: Pterocorys longicornis Popofsky 1913
Rank: species
Type specimens: pl.36, fig.2
Type repository: No information given
Described on page(s) : p.375
Family (traditional): Plagiacanthidae
Family (modern): Lophophaenidae

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Original Description
Der Kopf ist fast kuglig und durch eine tiefere Nackenfurche von dem fast halbkugligen Thorax getrennt. Die Poren des Kopfes sind sehr klein und rundlich, in die Schale eingesenkt und unregelmäßig polygonal bis hexagonal gerahmt, wodurch die Kopfoberfläche rauh erscheint. Auf dem Kopfe sitzt ein langes, pyramidales, dreikantiges Horn von dreifacher Kopflänge, mit etwas gedrehten Kanten.
In der Nackenfurche entspringt ein "Frontalhorn", das der ganzen Stellung und schwachen Ausbildung nach zu urteilen, offenbar unserem Vertikalstachel entspricht. Dieser besitzt an seinem, der Schale aufsitzenden Ende eine kleine, runde Pore und ist schräg ventral aufwärts gerichtet. Etwas oberhalb der Hälfte des Thorax entspringen die drei Thoraxstacheln D, Lr, Ll als kräftige, konische, etwas seitlich zusammengedrückte Radialapophysen, die fast horizontal ausstrahlen und ein klein wenig nach unten gebogen sind. An ihrem dem Thorax aufsitzenden Ende tragen sie geringe Zeichen von Gitterung in Gestalt von einer bis drei Poren. Die Poren des Thorax sind zahlreich und rundlich.
Der Thorax ist mit einer schwachen Einschnürung gegen das fast zylindrische Abdomen abgesetzt. Die kreisrunden Poren gehen allmählich in sechseckige über; es sind bei meinem Exemplar acht Porenreihen auf dem Abdomen vorhanden, doch ist es nicht ausgeschlossen, daß dasselbe noch länger werden kann. Die basale Schalenöffnung ist weit offen.

(Based on 1 specimen) Cephalis length 25µm, width 25µm, thorax length 47µm, width 70µm, abdomen length 40µm, width 87µm, length of apical horn 71µm. Distinguishing characters (rw): Diese Pterocorys-Art ist durch den Vertikalstachel in Gestalt des Frontalhornes charakterisiert. Es konnte nicht ermittelt werden, ob die Stacheln bis in das Schaleninnere eindringen und dort an einem gemeinsamen Mittelbalken entspringen. Es ist jedoch kein Zweifel, daß die vorhandenen äußeren Stachelenden unseren Stacheln A, D, Lr, Ll und Vert entsprechen, d.h. daß hier ein Stachelgerüst nach dem Plagiocarpa-Typus dem Schalenbau zugrunde liegt.

References:

Popofsky, A (1913). Die Nassellarien des Warmwassergebietes. Deutsche Sudpolar-Expedition 1901-1903, Zoologie. 13(6): 216-416. gs


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