CATALOG OF ORIGINAL DESCRIPTIONS: Trilobatum tribracchium Popofsky 1912

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Trilobatum tribracchium

Citation: Trilobatum tribracchium Popofsky 1912
Rank: species
Type specimens: text-fig.49
Type repository: No information given
Described on page(s) : p.133
Family (traditional): not-known
Family (modern): Pyloniidae

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Original Description
Zentralkammer dreiteilig, aus drei anscheinend gut voneinander getrennten kugeligen Teilen bestehend. Alle drei Teile liegen in der Hauptebene der flachen scheibenförmigen Schale. Auf den drei Kerben der Zentralkammer erheben sich von den Stacheln aus gebildet und auch von diesen getragen drei trapezartige Hohlräume, deren kleinere Basis der Kerbe aufliegt. Sie sind an den einander zugerichteten Seiten (den Schenkeln der Trapeze) offen, nach außen jedoch durch Gitterwerk geschlossen. Von der Zentralkammer erheben sich viele schlanke nadelförmige Stacheln, die die aufgesetzte Trapeze durchsetzen und noch weit über den Rand hinausragen. Auch in den Zwischenräumen zwischen den Trapezen stehen Stacheln, sowie auch auf den flachen Seiten der Schale (in der Figur nach oben und unten gerichtet). Die äußeren Stachelenden erreichen die Länge des Durchmessers der Schale. Diese ist von vielen unregelmäßig rundlichen, verschieden großen Poren durchbrochen. Die ganze Schale macht den Eindruck, als ob um die dreiteilige Zentralkammer ein neuer Ring angelegt werden sollte, der aber nur in miteinander abwechselnden Sechsteln zur Ausbildung gelangte. Dass in dieser Form Entwicklungsstadien von noch nicht bekannten Radiolarien vorliegen, ist möglich, doch wurde die Art in dieser Ausbildung (wie sie die Textfigur 49 zeigt) häufiger gefunden.

Durchmesser der Zentralkammer von einem Buckel bis zu einer Kerbe 0,035 mm. Durchmesser der ganzen Schale über den breitesten Teil gemessen 0,06 mm. Länge der äußeren Stachelenden 0,06 mm. Distinguishing characters (rw): Diese Art ist offenbar mit der vorhergehenden Trilobatum acuferum nahe verwandt. Die Dreiteilung der Zentralkammer, die bei der letztgenannten erst durch Einkerbungen angedeutet ist, ist hier bis zu einem gewissen Grade durchgeführt. Trilobatum tribracchium ist also die höhere Entwicklungsstufe und damit die phylogenetisch jüngere Art.

Editors' Notes
dbl - original drawing suggests composite image of incomplete actinommid superimposed on a nassellarian cephalis

References:

Popofsky, A (1912). Die Sphaerellarien des Warmwassergebietes. Deutsche Sudpolar-Expedition 1901-1903, Zoologie. 13(5): 73-159. gs

Popofsky, A (1913). Die Nassellarien des Warmwassergebietes. Deutsche Sudpolar-Expedition 1901-1903, Zoologie. 13(6): 216-416. gs


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