CATALOG OF ORIGINAL DESCRIPTIONS: Tripospyris diadema Popofsky 1913

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Tripospyris diadema

Citation: Tripospyris diadema Popofsky 1913
Rank: species
Type specimens: pl.29, fig.9
Described on page(s) : p.304
Family (traditional): Trissocyclidae
Family (modern): Triospyridae

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Original Description
Schale kronenförmig, am oberen Ende mit einer deutlichen Einschnürung am dreikantigen Sagittalring. Auf dem basalen Teile des Skelettes findet sich keine Einkerbung, die dort stehenden Skelettbalken entspringen unter rechtem Winkel vom Sagittalringe. Von der Basalplatte, die wahrscheinlich drei Basalporen besitzt, und zwar zwei päarige und eine unpaarige Pore, strahlen als drei "Basalfüße" die Stacheln D, Lr und Ll aus. Sie sind rund im Querschnitt, leicht nach außen gebogen und doppelt so lang, wie die Schale hoch ist. In der unteren Hälfte sitzen, senkrecht zu den Stacheln stehend, zwei bis vier Nebenstacheln als schlanke Gerten. Am oberen Ende des Ringes steht ein kurzes, schlankes, konisches Apikalhorn (unser Stachel A). Bei Blick auf den Sagittalring und die Rückseite des Skelettes (wie es Taf. XXIX. Fig. 9 zeigt) sieht man zuunterst ein paar große eiförmige Poren neben dem Sagittalringe, dann ein Paar rechteckige (mit ausgerundeten Ecken) kleinere Poren, worauf dann, schräg oben liegend, ein Paar anscheinend dreieckiger Poren folgt. Weiter ab vom Ringe folgen dann jederseits in der nächsten Reihe je drei Poren, dann zwei, so daß man bei dieser Ansicht der wenigporigen Art im ganzen 18 bis 20 Poren im Gesichtsfelde hat. Alle Gitterbalken sind im Querschnitt rundlich; auf den Ecken und auch auf den Mitten der Gitterbalken erheben sich auf der dem Beschauer zugekehrten Seite der Schale etwa 20 dünne, konische Beistacheln.

(Based on 1 specimen) Schale hoch 0,052 mm, breit 0,06 mm; Länge der Basalfüße 0,09 mm, des Apikalhornes 0,009 mm. Distinguishing characters (rw): Bei dem dargestellten Tiere war der Dorsalstachel sowie die Seitenstacheln an den Basalfüßen abgebrochen. Der Dorsalstachel (D) mußte aus der Bildebene auf den Beschauer zustreben. Die eigentümlich verzweigten Füße mit den senkrecht abstehenden Seitenstacheln sowie die sonstige Bestachelung und die Kleinheit der Schale kennzeichnen die neue Art vor den übrigen Tripospyris-Arten.

References:

Popofsky, A (1913). Die Nassellarien des Warmwassergebietes. Deutsche Sudpolar-Expedition 1901-1903, Zoologie. 13(6): 216-416. gs


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