CATALOG OF ORIGINAL DESCRIPTIONS: Zygocircus acanthophorus Popofsky 1913

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Zygocircus acanthophorus

Citation: Zygocircus acanthophorus Popofsky 1913
Rank: species
Type specimens: text-fig.14
Type repository: No information given
Described on page(s) : p.286
Family (traditional): Plagiacanthidae
Family (modern): Stephaniidae

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Original Description
Ringform breit-eiförmig, fast kreisförmig, mit einer rechtwinkligen Ecke. An der Spitze des Eies, in der rechtwinkligen Ecke, liegt wieder wie bei der vorigen Art der basale Skeletteil. Der Mittelbalken (MB.) ist hier sehr lang, wodurch offenbar die breit-eiförmige Gestalt des Ringes zur Ausbildung kommt. Rechtwinklig vom Mittelbalken erhebt sich der wenig gebogene, kräftige Apikalstachel (A), der in der oberen Hälfte nach rückwärts einen kleinen Stachel abgibt und mit einem langen, freien Ende in Form eines dreikantigen, zugespitzten, pyramidalen Stachels über den Ring hinausragt. Dieser freie Stachelteil ist halb so lang wie der zur Ringbildung beitragende Teil des Apikalstachels. An der rechten Ecke sitzt nach außen noch ein kleiner Höcker, der reduzierte Dorsalstachel (D). Die beiden Lateralstacheln lr und ll, die an diesem Ende des Mittelbalkens beim Zygocircus-Typ noch stehen müßten, sind hier zurückgebildet. Am andern Ende des Mittelbalkens erhebt sich allmählich mit ausgerundetein Ansatzwinkel der etwas gebogene, kräftige Vertikalstachel (Vert.), der wie bei der vorigen Form mit zwei paarigen und einem unpaarigen, nach außen gerichteten Dorn besetzt ist. Auch der Vertikalstachel ragt mit einem Drittel seiner Länge frei über den Ring hinaus. Am Ursprungsorte des Vertikalstachels entspringen noch die ziemlich gut entwickelten Lateraltacheln Lr, Ll. Auf dem Bogenteil des Ringes zwischen Apikal- und Vertikalstachel finden sich wei paarige und zwei unpaarige akzessorische kleine Stacheln. Alle Ringteile siml dreikantig, die Kanten gedreht.

[Dimensions based on 10 specimens] Maße: Größter innerer Durchmesser des Ringes 0,08 mm. Größte Ringbreite 0,005 mm. Distinguishing characters (rw): Diese Zygocircus-Art hat die bei der vorigen Art vorhandenen Urstacheln lr, ll, die jüngsten Erwerbungen am Urstachelgerüst, nicht ausgebildet oder rückgebildet.
Die Form könnte wohl, sofern sich nach der kurzen Beschreibung Haeckels urteilen läßt, abgesehen von den Urstacheln in bezug auf die Ringgestalt dem Archicircus monopylus (Haeckel, 1887, p.941) nahekommen. Unsere Art ist aber in der Ringbreite kleiner (0,005 mm, gegen 0.01-0,012 mm dort) und auch imDurchmesser des Ringes geringer (0,88 mm gegen 0,01-0,015 mm dort). Doch sind die vorhandenen Urstacheln ein sicheres Kennzeichen der neuen Art.

References:

Popofsky, A (1913). Die Nassellarien des Warmwassergebietes. Deutsche Sudpolar-Expedition 1901-1903, Zoologie. 13(6): 216-416. gs


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