CATALOG OF ORIGINAL DESCRIPTIONS: Zygocircus archicircus Popofsky 1913

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Zygocircus archicircus

Citation: Zygocircus archicircus Popofsky 1913
Rank: species
Type specimens: text-fig.13
Type repository: No information given
Described on page(s) : p.285
Family (traditional): Plagiacanthidae
Family (modern): Stephaniidae

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Original Description
Die Form des Ringes ist schief eiförmig oder birnenförmig. Die Spitze des Eies ist der basale Skeletteil, dem das Porenfeld der Zentralkapsel aufliegt. Der Ring ist deutlich nach der als Zygocircus-Typ (Textfig. 2, l) bezeichneten Bauart gebildet, und unsere Art diente gerade als Vorbild für diesen Typ. An einem kurzen Mittelbalken (MB.) sitzt am dorsalen Ende der kräftige, wenig gebogene, fast unter rechtem Winkel vom Mittelbalken gerade nach oben strebende Apikalstachel (A), der mit seiner Spitze über denRing mit einem Drittel seiner Länge als dreiflügeliger Stachel hinaußragt. Kurz bevor er nach rechts (in der Fig. 13) den Ringstachel (R) abgibt, sitzt noch ein kleiner Dorn. Am Ursprungsorte des Apikalstachels finden sich dann noch die funktionell bedeutungslos gewordenen und daher nur kümmerlich entwickelten Stacheln D,ll, lr. Am andern, dem ventralen Ende des Mittelbalkens erhebt sich unter stumpfem Winkel der wieder kräftig ausgestaltete Vertikalstachel (Vert.), der auch fast gerade von seinem Ursprungsorte fortzieht und als dreikantiger Stachel mit einem Drittel seiner Länge über den Ring hinausragt. Auf ihm finden sich, kurz bevor er ins Freie tritt, zwei paarige Dornen und etwa in der Mitte ein unpaariger Dorn in der Sagittalebene. Am Ursprungsorte des Vertikalstachels, am Mittelbalken, sitzen dann noch basal seitlich vorwärts strahlend die beiden Lateralstacheln Lr, Ll. Auch sie sind nicht allzu gut entwickelt, die freien Stachelenden von A und Vert. sind am längsten. Auf dem Bogen, der sich zwischen Apikal- und Vertikalstachel ausgebildet hat, finden sich noch drei Gruppen von paarigen und unpaarigen, kurzen, dreikantigen Dornen. Alle Teile des Ringes sind im Querschnitt dreikantig, alle Stacheln und Dornen ebenso ausgebildet.

[Dimensions based on 6 specimens] Maße: Innendurchmesser des Ringes an der breitesten Stelle 0,061 mm. Ringbreite 0,006 mm. Distinguishing characters (rw): Es ist schwer, allein nach einer Beschreibung, in der die Stacheln nur kurz und summarisch angegeben werden, unsere Art mit irgendeiner Haeckelschen in Beziehung zu bringen. Eine genaue Identifizierung wäre nur möglich mit Hilfe einer Abbildung, die nun von den meisten Zygocircus. Arten leider nicht existiert. In Anbetracht der Wichtigkeit des Auftretens jener Stacheln am Gerüst ist es daher wohl berechtigt, eine neue Art aufzustellen, obwohl natürlich in der Form des Ringes Anklänge an schon beschriebene Zygocircus-Arten bestehen.
Das in Textfig. 12 dargestellte Entwicklungsstadium, welches das Urstachelgerüst des weiterentwickelten Plagiocarpa-Typus noch viel deutlicher zeigte, kann ohne weiteres als ein junger Zygocircus angesehen werden, der in seiner Form und seinem sonstigen Ausbau in die Nähe unserer Art, des Zygocircus archicircus, gehört.
Während hier noch alle Urstacheln des Plagiocarpa-Typs angetroffen werden, unterliegt bei den folgenden Arten dieser oder jener Stachel der Rückbildung. Eine derartige Rückbildung scheint mir sogar bei unserer Art gelegentlich vorzukommen.
Bei allen hier beschriebenen Zygocircus-Arten findet sich regelmäßig an der Rückseite des Apikalstachels dorsal aufwärts gerichtet ein Dorn oder Stachel.

References:

Popofsky, A (1913). Die Nassellarien des Warmwassergebietes. Deutsche Sudpolar-Expedition 1901-1903, Zoologie. 13(6): 216-416. gs


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