CATALOG OF ORIGINAL DESCRIPTIONS: Zygocircus capulosus Popofsky 1913

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Zygocircus capulosus

Citation: Zygocircus capulosus Popofsky 1913
Rank: species
Type specimens: pl.28, fig.4
Type repository: No information given
Described on page(s) : p.287
Family (traditional): Plagiacanthidae
Family (modern): Stephaniidae

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Original Description
Die Ringform ist einem Degengriff nicht unähnlich. Der ventrale Bogen ist fast halbkreisförmig, der dorsale Bogen dagegen nur flach gewölbt, beide Bögen stoßen im apikalen und basalen Teil ziemlich unvermittelt mit deutlichen Ecken aufeinander. Der Mittelbalken (MB.) ist hier wieder sehr kurz; an seinem dorsalen Ende erhebt sich der kräftige, flach gebogene Apikalstachel, der mit seinem letzten Ende in Form eines gebogenen, dreikantigen, sehr spitzen Stachels von einem Drittel der Länge des an der Ringbildung beteiligten Apikalstachelteiles über den Ring hinausragt. An dem Apikalstachel sitzen etwa zehn kleine, dreikantige, spitze Dornen, die auch in das Ringlumen (siehe in der Fig. 4, Taf. XXVIII, unten) hineinragen können. Der etwas größere Dorn, welcher kurz vor dem Austritt des Apikalstachels ins Freie nach der dorsalen Seite gerichtet ist, entspricht derselben Bildung, die konstant bei den beiden vorhergehenden und der folgenden Art festzustellen war. An demselben Ende des Mittelbalkens stehen dann noch die Stacheln lr, ll des Urstachelgerüstes als kleine, kurze Dornen. Der Dorsalstachel (D) tritt nur noch als Ecke an der Stelle, wo sich Apikalstachel und Mittelbalken vereinigen, in die Erscheinung; er ist also fast völlig rückgebildet. Am andern Ende des Mittelbalkens erhebt sich der zuerst gerade, dann schwach gebogene Vertikalstachel (Vert.), der auch mit einem Sechstel seiner ganzen Länge über den Ring hinausragt. An dem Vertikalstachel stehen wiederum einige kurze, dreieckige Dornen. An der Stelle, wo dieser vom Mittelbalken abzweigt, stehen als kurze Stacheln, aber deutlich an ihrer Stellung erkennbar, die Lateralstacheln Lr und Ll. Auf dem Bogen zwischen dem Apikal- und demVertikalstachel, dem dünnsten Teile des Ringes, ist mir ein einziger Dorn zu sehen. Alle Teile des Ringes sind wieder dreikantig, auch die Stacheln und Dornen. Der untere Teil des Vertikalstachels und Apikalstachels ist der kräftigste des ganzen Ringes.

[Dimensions based on a single specimen] Maße: Längsdurchmesser des Ringes 0,13 mm, Querdurchmesser 0,074 mm. Länge des äußeren Apikalstachelendes 0,01 mm. Distinguishing characters (rw): Der bei der vorhergehenden Art noch als Höcker angedeutete Dorsalstachel ist hier ganz rückgebildet, die dort fehlenden Lateralstacheln lr, ll sind aber hier vorhanden.
Die Art erinnert an Hertwigs Zygocircus productus, der auch dieselben Urstacheln besitzt wie Zygocircus capulosus, doch fehlt dem ersteren die deutliche Fortsetzung des Apikalstachels.

References:

Popofsky, A (1913). Die Nassellarien des Warmwassergebietes. Deutsche Sudpolar-Expedition 1901-1903, Zoologie. 13(6): 216-416. gs


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