CATALOG OF ORIGINAL DESCRIPTIONS: Zygostephanus octoformis Popofsky 1913

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Zygostephanus octoformis

Citation: Zygostephanus octoformis Popofsky 1913
Rank: species
Type specimens: text-fig.21, pl.29, fig.1
Type repository: No information given
Described on page(s) : p.301
Family (traditional): Plagiacanthidae
Family (modern): Stephaniidae

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Original Description
Der Sagittalring ist deutlich nach dem Archicircus-Typ gebaut. Er ist dreikantig, mit stumpfen Kanten und besitzt in seinem apikalen sowohl wie in seinem basalen Teil einige paarige oder unpaarige, dornartige Stacheln. In der Mitte zwischen diesen beiden Stachelgruppen erheben sich die Bögen, welche den senkrecht zum Sagittalring stehenden Ring bilden. Dieser zweite Ring ist im Durchmesser anscheinend breiter als der Sagittalring an den beiden Ursprungsstellen der Bögen. Hier erscheint er deshalb eingeschnürt und in seiner Gesamtheit dadurch violinförmig. Dieser Ring ist etwas dünner als der Sagittalring, dreikantig, mit spiralig gedrehten Kanten und hat, auf die Kante gesehen, eigentümlich schlangenartige Krümmungen, die ihm so die Form einer 8 geben. An ihm finden sich, nach außen gerichtet, eine Anzahl kurzer Dornen. Von allen Stachelanhängen sind die am Sagittalringe zunnterst sitzemien die kräftigsten.

[Dimensions based on a single specimen] Höhe des Sagittalringes 0,046 mm, Breite 0,03 ? mm. Breite des zweiten Ringes 0,075 mm. Höhe wegen der Verkürzung nicht feststellbar. Distinguishing characters (rw): Das in Textfig. 21 dargestellte Skelett entspricht in den Größenverhältnissen und im Aufbau so genau dem Sagittalringe von Zygostephanus octoformis, daß ich es für ein Entwicklungsstadium dieser Art halte, das erst noch den zweiten Ring entwickeln muß.
Stellt man den Sagittalring dieses Tieres so auf, daß, wie in Textfig. 21, die eine Stachelgruppe nach oben, die andere nach unten zeigt, so entspricht, wie die Erfahrung bei den Stephaniden gelehrt hat, der mit kräftigen Stacheln versehene untere Teil dem basalen Teile des Skelettes, dem das Porenfeld des Weichkörpers anliegt. Dann kann aber der zweite Ring, wie schon oben vorausgeschickt wurde, nur horizontal, nicht vertikal gelegen sein, mit andern Worten, er kann nur ein Basalring sein, der an dem Sagittalringe gleichsam in die Höhe geglitten ist, und nicht ein Frontalring. Entscheiden kann hier allerdings nur die Weichkörperuntersuchung, die erst völlige Klarheit darüber zu geben vermag, welcher Teil des Skelettes mit Sicherheit als basal zu bezeichnen ist.
Die neue Art erinnert an Haeckels Zygostephanus violina (Haeckel, 1887, p. 972), hat aber keine verzweigten Stacheln, auch ist der zweite Ring weder so hoch noch so breit wie bei der genannten Art (nach Haeckel Breite des Frontalringes 0,18 mm, Höhe 0,12 mm).

References:

Popofsky, A (1913). Die Nassellarien des Warmwassergebietes. Deutsche Sudpolar-Expedition 1901-1903, Zoologie. 13(6): 216-416. gs


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